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. jetzt . person . federwerk . damals . morgen .
ich lerne Biologie, genauer gesagt Zellorganellen, Proteine, Lipide, Saccharide, Plasmolyse, Deplasmolyse und wie das alles heisst. und bin erstaunt, von dieser ganzen Komplexit?t. dass das alles per Zufall entstanden sein soll, all diese kompliziert Molek?le, Strukturen, Vorg?nge, alles Zufall.

seit etwa einer Stunde h?re ich "enjoy the silence", die Version von 2005. ihr wisst schon, die mit den Blumen im Videoclip. und ich vermisse M.
vermissen & Biologie zusammen ist nicht gut. das l?sst einen Fragen stellen, die ganz grossen Fragen, die niemand beantworten kann. woher wir kommen, wohin wir gehen und der Sinn hinter all dem. solche fiesen Fragen, die sich dann im Kopf festfressen und nicht mehr hinausgehen wollen, Fragen, an denen man schier verzweifelt, weil es keine Antwort gibt. ("wir haben f?r jede L?sung ein Problem".)

alles ist ein bisschen ruhiger geworden. aber jede Zelle, jede Faser ruft nach dir. ganz laut schreien sie nicht mehr, weil es nur noch 16 Tage sind, bis wir uns wiedersehen. zwar immer noch 16 Tage zu viel, aber es ist nicht mehr viel.

viva la .. ja, was eigentlich?
8.12.05 17:11


heute habe ich irgendwie das gef?hl, richtig 17 zu sein. ich mein, ganz genau kann ich das nicht sagen, denn woher soll ich wissen, wie sich das anf?hlt, aber heute habe ich einfach das gef?hl, erwachsener zu sein als sonst. reifer. so ein bisschen dieses "ich-hab-meinen-abschluss-und-mach-party"-gef?hl, das einem in diversen teenie-filmen gezeigt wird. aber auch nicht ganz so. es ist irgendwie verwirrend.

und heut hab ich mal wieder gemerkt, wie die zeit fliegt. das halbjahr hat, wie ich meine, gerade erst angefangen und ist schon in etwa 4 wochen zu ende. noch vor einem augenblick stand ich vor den spiegel, ein verlegenes und eingesch?chtertes 12-j?hriges m?dchen und -schwupps- bin ich schon 17, viel selbstbewusster. ich kann mich an all diese kleine etappen, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin, erinnern, und dieses gef?hl ist irgendwie komisch, weil ich mich quasi noch f?hle, als es sei gestern gewesen. [pubert?re wirrungen.]

nachher geht's zu steffis party, sie wird 18, m. wird im gleichen augenblick 19 und auch all das verwirrt mich. die zeit verwirrt mich. sie fliegt einfach. und ich f?hl mich, als w?rd ich in einem kettenkarrussel sitzen, dass sich immer schneller und schneller dreht, bis ich das, was ausserhalb ist, nur noch verschwommen wahrnehmen kann - genauso verschwimmt all das, was ich erlebt hab, in meinem kopf. und irgendwann dreht sich das karrussel so schnell, dass ich mich nicht mehr im sitz halten kann und gegen eine h?userwand klatsche, f?rchte ich.

aber stopp - heute ist ein viel zu sch?ner tag, um solche gedanken zu haben. denn "jeder tag ist wie ein neues wunder, und jeder tag ist wie ein neuer freund.. oh, ich liebe dieses leben! das bisschen sehnsucht bringt uns nicht um.."
10.12.05 14:56


die Welt h?rt dich nicht, auch wenn du dir die Seele aus dem Leib schreist; sie ist taub, weil sie sich im Suff die Ohren abschnitt - genauso wie Van Gogh, damals.
19.12.05 20:12